27.07.2021, von S.Falkenhof

Fahrsicherheitstraining mit vollem Einsatz

Spannende Rutschpartien auf nassem Asphalt mit großem Gefährt

Am 17.07.2021 nahm unser Ortsjugendbeauftragter Waldemar Noosten an einem Fahrsicherheitstraining in Garlstedt bei Bremen teil und lernte bei dieser Gelegenheit unseren Gerätekraftwagen (GKW) nochmal von einer ganz anderen Seite kennen.

Mit von der Partie waren THW-Kraftfahrer:innen aus den Ortsverbänden (OV) Wilhelmshaven, Aurich, Jever, Westerstede und Nordenham.

Auf dem Programm standen neben einem Theorieblock verschiedenste Übungen mit dem eigenen Fahrzeug. Besonders spannend waren die Gefahrenbremsübungen auf trockener und nasser Fahrbahn. Diese begannen bei einem Tempo von 20 km/h und steigerten sich über 25 km/h und 40 km/h bis auf 60 km/h. Hierbei stand das genaue Bremsen im absoluten Vordergrund. Da gerade auf nasser Fahrbahn die Reaktion des GKW für Waldemar nicht unbedingt vorausschaubar war, trieb es ihm doch so manches Mal die Schweißperlen auf die Stirn. Dieses Gefühl kann wohl jeder Kraftfahrer gut nachvollziehen!

Sehr unheimlich empfand unser Fahrer die freihändige Vollbremsung bei 20km/h. „Das kostet schon Überwindung diese Übung zu fahren.“, berichtet er. Allerdings vertrauten alle Fahrer:innen auf die guten Fachkenntnisse und Erfahrungen des Trainers, der den Tag interessant und großartig leitete, sodass überhaupt keine Wartezeiten oder gar Langeweile aufkamen.

Weiterhin stand ein Slalomtraining bei einem Wohlfühltempo von 20 km/h auf dem Programm. Hierbei galt es keine der engstehenden Pylonen umzufahren. Dieses gestaltete sich bei einer Geschwindigkeitssteigerung von nur 10 km/h schon als sehr schwierig und bei einer Geschwindigkeit von 35 km/h drohte das Fahrzeug gar zu kippen.

Eine besondere Herausforderung war ein enger Parkour. Hier galt es nach einer flotten Anfahrt und anschließendem Vollgas in den Rangiermodus zu wechseln. Natürlich ohne eine Pylone umzufahren. Im Anschluss ging es sofort in die Beschleunigung. Das Ziel war ein punktgenaues Bremsen. Dieser Parkour durfte natürlich auch mehrmals gefahren werden. Wobei dieses mit und ohne ABS geschah!

Waldemar resümiert: „Der Tag war sehr aufregend und hat eine Menge Spaß gemacht. Ich konnte mein Fahrzeug gut kennenlernen und habe auch meine eigenen Grenzen kennenlernen dürfen. Diese Auseinandersetzung mit mir selbst und mit meinem Fahrzeug hat mir persönlich eine Menge gebracht. Was natürlich nicht vergessen werden darf: Das Wetter war gut und das Essen war spitzenmäßig. Ein großer Dank geht an den Trainer der Veranstaltung. Es war ein grandioser Tag für alle Teilnehmer:innen.“

Aber schaut einfach mal selbst:

Foto/Video: THW/W. Noosten


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